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010605

„Du sollst nicht töten“

„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. (Jesus am Kreuz).
Will sagen, sie könnten es „wissen“ und sollten es „unterlassen“!
„Du sollst nicht töten“.
Das gilt für alle Menschen (alle Kulturkreise und Religionen) – und auch für russisch-orthodoxe Christen.
Wer sich über dieses Gebot hinwegsetzt, hat weder Verstand noch Herz.
Es gibt nichts (Reflexion) in ihm/ihr, was ihn/sie zurückhält.
Sie sind Gefangene von toxischem Hass, ihres eigenen Narzissmus oder gar Größen- bzw. Allmachtswahn, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt. In ihrer Selbstergriffenheit, ob der Größe der eigenen Mission sehnen sie sich zwar nach großer Anerkennung und Liebe (das steht ihnen ihrer Ansicht nach ja zu und rechtfertigt alles was sie tun) und sind aber selbst nicht in der Lage, andere Menschen angemessen zu würdigen. In Wahrheit sind sie die einsamsten Menschen in der Welt.
Das erkennen sie leider erst nur dann, wenn sie am Abgrund stehen. (Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist i. d. R. nicht heilbar).
Alle Menschen (egal ob Staats-, Kirchen- oder Sonstwieoberhaupt, oberste Gesetzgeber und Richter sowie oberster Befehlshaber …), die dieses Gebot missachten und schwere Schuld auf sich laden, werden sich „persönlich“ dafür rechtfertigen müssen. Die anderen Menschen haben das Recht dazu, sich vor ihnen zu schützen und zu verteidigen.
 
Kein Ziel oder Wunsch rechtfertigt den Mord am Mitmenschen.
 

Denn das Gute ist stets das Böse, was man unterläßt.“ 
[Wilhelm Busch]

 
Acryl auf Leinwand – Henryk Cichowski – Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Niemand weiß, was im absoluten Sinne gut, wahr oder schön ist.
Wir wissen aber alle genau, was es zu unterlassen gilt an unguten, unwahren und unschönen Handlungen.