Besucher

001700

Echte Marktwirtschaft statt Kapitalismus für Mächtige

mit Hand + Fuß – Henryk Cichowski

Es beweist sich, dass es immer klug ist mit dem Schlimmsten zu rechnen, um sich beizeiten sorgsam darauf vorzubereiten und die möglichen negativen Auswirkungen zu lindern – das nennt man Antizipation (von lateinisch anticipare ‚vorwegnehmen‘).

Man entwickelt sozusagen ein Pessimismus für den guten Zweck. Zweckpessimismus – ein optimistischer Blick auf den Pessimismus.

Jetzt – während der Corona Krise – wo Milliarden von € rausgegeben werden, sollte schon der nächsten Krise weise Rechnung getragen werden, z. B. durch:

  • echte Marktwirtschaft, statt subventioniertem Kapitalismus für Mächtige,
  • vorausschauendem Katastrophenschutz, statt hilflosem Überraschtsein,
  • Umweltschutz, statt Vernichtung der Lebensgrundlagen,
  • das Schaffen einer vernunftbasierten Zivilisation, statt andauerndem ideologiebasiertem Kulturkampf,
  • die Würdigung aller Menschen.
  • Alle Menschen können etwas, werden gebraucht und sind für das Gemeinwohl lebensrelevant wichtig. „Ich kann etwas, werde gebraucht, leiste einen wichtigen Beitrag, schaffe Mehrwert, erhalte eine angemessene Anerkennung und kann daraus mein Leben souverän aus eigener Kraft bewältigen und individuell gestalten.“

Es stellt sich für uns alle die Frage, wie eine Gesellschaft aussehen sollte, die sich als krisenfest, resilient und robust erweist und wo zugleich die Grundrechte aller Menschen auf freie Entfaltung ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten, Talente, Welterfahrungen und Weltanschauungen in gegenseitiger Würdigung und verstehender Wertschätzung gewahrt sind, in der Individuen solidarisch und fürsorglich, demokratisch und freiheitlich in Frieden miteinander leben können?

Ganz einfach: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. “ – Geben und Nehmen im Gleichgewicht.

Individualität und Solidarität, persönliche Interessen und Gemeinwohl sowie Leistung und Gegenleistung bilden in dieser Weise keine Gegensätze mehr,  denn Einheit entsteht so in und durch Verschiedenheit.

Als Goldene Regel bezeichnet man einen alten und verbreiteten Grundsatz der praktischen Ethik, der auf der Reziprozität menschlichen Handelns beruht, in konventioneller Formulierung: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. “ Tobias 4.

Tomas Sedlacek erklärt die kulturellen Wurzeln unserer Gier – youtube.com